Stand: 25.10.2026 • 12:11 Uhr
Amanal Petros hat beim Frankfurt Marathon 2026 ein starkes Rennen hingelegt – nur einer war noch besser. Blanka Dörfel feierte derweil ein starkes Marathon-Debüt.
Amanal Petros ist beim Frankfurt Marathon 2026 starker Zweiter geworden. Der Europameister aus Deutschland musste sich am Sonntag mit einer Zeit von 2:05:46 Stunden nur dem Äthiopier Jirata Denki (2:05:26) geschlagen geben. Dritter wurde Benard Biwott aus Kenia (2:06:23). Richard Ringer holte sich einen guten fünften Platz.
Petros: "Habe alles gegeben"
Petros, der für Hannover 96 startet, war von Beginn an in der Spitzengruppe dabei. Nach rund 30 Kilometern setzte er eine Attacke, bei der zunächst nur Biwott mitgehen konnte. Allerdings blieb auch Denki dran und kam auch wieder an Petros ran, als der wenigen Kilometer vor dem Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle Biwott weglaufen konnte. Denki konnte schließlich auch Petros distanzieren und sich den Sieg holen.
Der Deutsche, der eigentlich den Europarekord hatte angreifen wollen, war im Ziel dennoch zufrieden. "Ich habe alles gegeben, was ich hatte", sagte er am hr-Mikrofon. "Am Ende hat mir ein bisschen die Kraft gefehlt." Die Bedingungen an der Strecke waren vor allem zu Beginn schwierig. Beim Start am Morgen hatte es geregnet, die Sportlerinnen und Sportler hatten unterwegs immer wieder mit tiefen Pfützen zukämpfen.
Dörfel mit starkem Debüt
Blanka Dörfel hat all das wenig ausgemacht: Sie legte in Frankfurt ein starkes Marathon-Debüt hin. Die Deutsche Meisterin über 10.000 Metern wurde in 2:20:46 Stunden Zweite – nur Siegerin Zeineba Yimer aus Äthiopien war noch schneller (2:19:45).
"Die letzten fünf Kilometer waren sehr hart. Es war eher wie ein kaltes Fußbad", sagte Dörfel im Anschluss. Von ihrer sensationellen Zeit war die 24-Jährige selbst überrascht. "Ich laufe immer nur nach Gefühl. Ich glaube, dass ich es beim nächsten Mal noch schneller machen kann."
