Regen und Sturm Schwere Schäden nach Unwetter auf Rhodos
Stand: 15.10.2026 • 12:45 Uhr
Bei heftigen Regenfällen und Sturm auf der griechischen Insel Rhodos ist mindestens ein Mensch gestorben. Autos wurden ins Meer gespült, Straßen sind überflutet. Das Ausmaß der Schäden wird nur langsam sichtbar.
Von Jasper Riemann, ARD Studio Athen
Nach heftigen Stürmen auf der griechischen Urlaubsinsel Rhodos und in anderen Teilen Griechenlands wird langsam das Ausmaß der Schäden sichtbar.
Sintflutartige Regenfälle hatten gestern auf Rhodos dazu geführt, dass Straßen überschwemmt und Häuser geflutet wurden. Wassermassen spülten Berichten zufolge mehrere Autos ins Meer - ein Mann starb, als er versuchte, sein Fahrzeug wieder an Land zu bringen.
Wasserhosen vor der Küste
Ein Video eines Wetterdienstes zeigt, wie Menschen Koffer auf eine Matratze gelegt haben und diese laut Video-Beschreibung vor einem Hotel übers Wasser ziehen. Auf Fotos sind außerdem Wasserhosen zu sehen, die sich offenbar vor der Küste auf dem Meer gebildet haben.
Die Sturmfront hatte insbesondere auch die nördliche Insel Euböa sowie die Inselgruppe der Sporaden erfasst. Auf Euböa ist ein Fluss über die Ufer getreten und hat eine Straße massiv beschädigt, mehrere Bäume stürzten um.
Wetter soll wieder schlechter werden
Heute hat sich das Wetter verbessert, wobei es zum Wochenende hin wieder schlechter werden soll. Behörden mahnen auch nach Abklingen der Unwetter zu Vorsicht, weil die Straßen weiter nicht überall sicher sind.
Erst vor rund zwei Wochen waren heftige Stürme über Griechenland gezogen, vor allem auf Kreta hatte es Überschwemmungen und Zerstörungen gegeben.
